Über das Buch

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Sie ist inzwischen im Ruhestand, doch der Prozess nach der Seilbahnkatastrophe von Kaprun, der ohne Schuldsprüche endete, ließ ihr keine Ruhe. Als der Vater eines Opfers viele Jahre danach sie der Mitschuld an der großen staatlichen Vertuschung bezichtigte, konnte sie das nicht mehr hinnehmen. So brach die ehemalige Staatsanwältin das Schweigen, das seit Jahren über der Kaprun-Katastrophe lag, und unterstützte die beiden Journalisten Hubertus Godeysen und Hannes Uhl gemeinsam mit anderen Insidern bei der tabulosen Aufarbeitung der Katastrophe. Die beiden deklarierten Kaprun-Aufdecker präsentieren ihre seit über fünf Jahren erarbeiteten Recherchen und ziehen jetzt den Schleier von den Ereignissen, den Gerichte und Anwälte sorgsam darüber ausgebreitet haben. Sie erinnern mit schmerzhafter Detailtreue an das Drama der Opfer und ihrer Angehörigen und geben Einblicke in die Funktionsweise einer Republik, in der die Wahrheit auch vor Gericht keine Kategorie zu sein scheint.
155. Von Hubertus Godeysen und Hannes Uhl, erschienen 2014 bei edition a.

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